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Keine Weihnachtsgeschichte

Unser Teenclub hat sich gewünscht, dass es in diesem Jahr zur Weihnachtsfeier keine Weihnachtsgeschichte gibt. Deshalb habe ich ihnen "Keine Weihnachtsgeschichte" geschrieben, und heute wurde sie "uraufgeführt". Einfach die Zuhörer in Gruppen ("Hirten", "Stern" usw.) einteilen und immer, wenn der entsprechende Name in der Geschichte genannt wird, den entsprechenden Mini-Text sagen lassen. Eine ziemlich lustige Angelegenheit mit nachdenklichem Inhalt. Viel Spaß beim gemeinsamen Lesen!  Keine Weihnachtsgeschichte Maria:        Nein. Josef:        Das glaub ich nicht! Engel:        Doch. Stern:        Oh. Hirten:       Bist du verrückt? Könige:     Zu anstrengend! Esel:        Ich hab kein´ Bock. Kind:        Weil es Liebe ist. Vor einiger Zeit - es ist vielleicht so zweitausendsiebenundzwanzig Jahre her -  beschloss Gott, sein...

Geflügelte Jahresendfeierfiguren

"Mama, welche Sprache sprechen eigentlich die Engel?", fragte mein Sohn mich, in aller Ernsthaftigkeit, neulich beim Frühstück. "Natürlich Englisch!", war meine spontane Antwort. Selbstverständlich habe ich nach der intuitiven Scherzantwort auch eine fundiertere nachgeliefert. Welche Sprache die Engel tatsächlich genau sprechen kann ich jedoch leider nicht sagen. Die Bibel legt im 1. Korintherbrief nahe, dass sie eine eigene Sprache haben. Allerdings finden sich im Alten wie auch im Neuen Testament zahlreiche Ereignisse, in denen Engel mit Menschen in deren Muttersprache sprechen. Wenn sie also eine eigene Sprache haben, dann sind sie sehr gut darin, Fremdsprachen zu sprechen :). Weihnachten steht vor der Tür, und Engel rücken wieder einmal in den Blickpunkt. Über diese Geheimnis umrankten Wesen gibt es unzählige Legenden, Geschichten, Theorien und ganze Engellehren. Sie werden als Schutzengel verehrt, und als Todesengel gefürchtet. Selbst der Teufel ist beka...

Uniform und militärische Strukturen

Am Samstag fand in unserer Gemeinde der Adventsbasar statt. Wir veranstalten ihn immer am Tag vor dem Ewigkeitssonntag, damit anschließend noch eine Woche Zeit ist, die neu erworbenen adventlichen Sachen zu Hause aufzustellen oder an liebe Freunde zu verschenken.

Wie wertvoll ist ein Segen?

Stell dir vor, du sollst erben. Es geht um Land, Besitztümer und Macht.

Erstens kommt es anders...

... und zweitens, als man denkt. Diesen grammatikalisch nicht ganz wertvollen Satz sagte meine Mutter früher gern. Er beinhaltet für mich etwas sehr Wahres, eine Lebenseinstellung und ein großes Glück. Ich bin ein Mensch mit vielen Ideen und Leidenschaften. Es fühlt sich für mich gut an, morgens aufzuwachen und zu wissen, was ich an diesem Tag erreichen möchte. Es gefällt mir, Ideen auszuarbeiten, Pläne zu schmieden und Dinge im Voraus zu organisieren. Träume Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen oder mitzuerleben, wie Projekte sich entwickeln: das macht mein Herz froh. Allerdings gibt es quasi kein Vorhaben in meinem Leben , das vom Anfang bis zur Vollendung reibungslos und ganz genau nach Plan lief. "Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt" - wer Pläne macht, muss flexibel bleiben. Unvorhergesehene Ereignisse können alles durcheinander wirbeln. Das bringt mich zu der besagten Lebenseinstellung. Ich bin meinen Eltern dankbar, dass sie mir beigebr...

Brovember

Es ist November! Der trübste Monat des Jahres. Draußen ist alles nass und kalt und grau. Zum Glück gibt es ja Freunde, die einem das Leben bunt machen. Genau darum geht es bei uns in diesem Monat: "Brovember" - das heißt: wir schauen mal, welche "Bros" sich in der Bibel finden, und was sie uns zu sagen haben.

Hallo - was?

Es ist wieder diese Zeit des Jahres: die Zeit, in der Schaufensterdekos nicht ohne Kürbisse auskommen (lecker!), in Spielzeugläden blutige Äxte und künstliche Narben verkauft werden und kleine Kinder als Hexen, Zomies und blutige Wesen um die Häuser ziehen. Im Kino läuft der "Joker", und die Kostümläden für Erwachsene verkaufen Clownsklamotten. Wie lustig, dieser allgegenwärtige Tod auf Latschen...! ... Finde ich auch nach Jahren der langsamen Gewöhnung an "Halloween" nicht. Sicher, man kann es mit dem Wettern gegen Halloween übertreiben. Mittlerweile habe ich unzählige Artikel zum Thema gelesen (vor allem von frommen Autoren, da die anderen keinen Anlass haben, etwas dazu zu schreiben). Die einen zeigen auf, dass hier der Satan verehrt wird, wogegen wir Christen deutliche Zeichen setzen müssen. Die anderen meinen, das sei doch alles eigentlich ganz gut geeignet, dass Kinder sich einmal mit ihren Ängsten auseinandersetzen. Und im Zuge dessen kann man ihn...